Das Thema der Projektwoche der dritten Klassen der Alteburg-Schule passte besonders gut im Hinblick darauf, dass sich die Alteburg-Grundschule auf den Weg macht, eine Naturparkschule zu werden. Vom 26.05. bis 29.05.2026 beschäftigten sich die dritten Klassen der Alteburg-Schule mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Pfeiffer und Frau Koch intensiv mit den Themen „Rund um den Wald“. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei viel über die Bedeutung des Waldes für Mensch, Tiere und Klima und legten einige Kilometer durch das schöne Biebergemünd-Kassel zurück.
Ein Projekttag der Woche stand unter dem Motto „Wir und der Wald“, der gemeinsam mit der Waldpädagogin Frau Schrempf von der SDW (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald) am Idel durchgeführt wurde. Finanziert wurde diese Bildungseinheit von der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG. Im Mittelpunkt standen dabei die wichtigen Funktionen des Waldes und der Schutz der Natur. Die Kinder erfuhren, welchen Nutzen der Wald für das Klima und für uns Menschen hat. Themen wie Sauerstoffproduktion (erklärt in Form eines Spiels an einem selbst gelegten Baum), Lebensraum für Tiere, Erholung und Klimaschutz wurden altersgerecht nahegebracht. Außerdem lernten die Schülerinnen und Schüler, warum der Schutz des Waldes heute besonders wichtig ist. Ein weiterer Schwerpunkt war das sogenannte Försterdreieck. Dabei wurde anschaulich erklärt, wie die Kinder die Höhe von Bäumen messen können. Auch die Funktion eines Baumes wurde genauer betrachtet und wieviel Co2 so ein Baum speichern und wieviel Sauerstoff er abgeben kann. Die verschiedenen Bestandteile des Baumes wurden kennengelernt und man erfuhr, welche Aufgaben Wurzeln, Stamm, Rinde und Blätter übernehmen. Besonders viel Freude bereitete den Schülerinnen und Schülern die praktische Arbeit mit Naturmaterialien. Mit Blättern, Ästen, Zapfen und anderen Fundstücken aus dem Wald entstanden kreative Werke und kleine Kunstobjekte.
Mitte der Woche waren beide dritten Klassen gemeinsam im Kasselgrund an der Günthersmühle unterwegs. Begleitet wurden sie dabei von zwei Förstern sowie dem Revierförster Matthias Schilling. Zur Begrüßung und für das gemeinsame Frühstück sollten die Kinder gemeinsam eine große Sitzgelegenheit aus Holz bauen, welches zu Genüge im Wald zu finden war. Während der Wanderung durch den Wald lernten die Kinder verschiedene Baumarten kennen und erfuhren viel über die Funktionen des Waldes sowie die Aufgaben eines Försters. Besonders spannend war, dass die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv bei der Ausdünnung des Waldes mithelfen durften und so praktische Einblicke in die Waldpflege erhielten. Zum Abschluss bekam jedes Kind eine kleine Abwurfstange als Erinnerung an den erlebnisreichen Tag im Wald geschenkt.
Am Donnerstag fand ein gemeinsamer Ausflug der gesamten Grundschule nach Bad Orb auf den Barfußpfad statt. Dort konnten die Kinder Natur mit allen Sinnen erleben und viele neue Eindrücke sammeln.
Ein anderer Höhepunkt der Woche war der Projekttag der dritten Klassen im Hirschbachtal. Hier trafen sie auf den Naturparkführer Herrn Rudi Ziegler, der den Kindern den Spessartwald und seine Tierwelt an einem ganzen Vormittag anschaulich und aktiv näherbrachte. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren viel über die Tiere des Waldes und deren Hinterlassenschaften, wie beispielsweise Losungen oder Abwurfstangen. Ebenso lernten sie etwas über das Alter von Bäumen und das Erkennen verschiedener Tier- und Vogelstimmen. Die Kinder beschäftigten sich außerdem mit der Frage, welche Tiere überhaupt im Wald leben, errieten deren Fußspuren, und nahmen an verschiedenen Kooperationsspielen mit Naturmaterialien teil. Ein besonderes Highlight war das Füttern der Fische an den Fischteichen, das den Kindern viel Freude bereitete.
Die Projektwoche bot den Schülerinnen und Schülern viele spannende Erfahrungen und förderte das Bewusstsein für den achtsamen Umgang mit der Natur und dem Wald. Durch die abwechslungsreichen Aktionen konnten die Kinder den Wald als wertvollen Lebensraum mit allen Sinnen erleben.















